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Es fiel ein Schuss in Sarajewo – Das Leben der Käthe Kollwitz bis zum beginnenden Ersten Weltkriege

1. Januar 2009 - Theater
Es fiel ein Schuss in Sarajewo – Das Leben der Käthe Kollwitz bis zum beginnenden Ersten Weltkriege

Szenische Kollage mit a-capella-Gesängen über Käthe Kollwitz

von und mit Lore Seichter-Muráth

Am 26. Juni 1914 ging das Leben der Familie Kollwitz seinen gewohnten Gang. Herr Doktor Kollwitz, mit Praxis für Allgemeine Medizin in Berlin, Prenzlauer Berg, versorgte seine Patienten mit gewohnter Fürsorge. Seine Frau Käthe kam von einem Besuch bei der Mutter. Beide Söhne waren außer Haus. Hans studierte in Freiburg, Peter war mit Malerkollegen aus dem Ausbildungsjahr in Norwegen. Noch ahnte keiner die Veränderungen, die das folgenschwere Attentat auf Prinz Ferdinand und seine Frau haben sollte.

Bald schon aber änderte sich alles. Im August 1914.

Essayistische Collage

In der essayistischen Collage über das Leben der Käthe Kollwitz bis zum beginnenden Ersten wird der Zusammenhang von künstlerischer Entwicklung und seelischem Schmerz ins Zentrum des Geschehens gerückt. Berlin, als Hauptwirkungsstätte der Käthe Kollwitz gerät in den Fokus der Betrachtung.

Private Einblicke in das Leben der Käthe Kollwitz, zunächst als voyeuristische Momente getarnt, lassen im Rezipienten zunehmend Verständnis, Interesse, auch Verbundenheit entstehen. Es entstehen verschiedene Ebenen innerhalb der Erzähltechnik. Distanzierte Außenbetrachtungen wechseln mit einer Poesie des Alltags.

Kammerspielartige Lesung

Schauspielerisch mit sparsamer Gestik und Mimik, mit hohem stimmtechnischen Einsatz wird die Innen – und Außensicht der Käthe Kollwitz zu zeigen versucht. Eine – wenn es das Wort gäbe – kammerspielartige Lesung, entsteht.

Hörprobe:

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